27.01.2014 13:29 Uhr

Raumordnung

Wenn raumbedeutsame Planungen wie der Bau der 380-kV-Stromtrasse durch Thüringen oder des Wasserspeicherkraftwerkes Schmalwasser im Thüringer Wald anstehen, sind in einem Prüfverfahren, dem Raumordnungsverfahren, zunächst die möglichen Auswirkungen auf Mensch, Natur, Landschaft sowie auf die umliegenden Städte und Dörfer in einem gröberen Maßstab zu untersuchen, bevor im eigentlich Zulassungsverfahren Details geprüft werden.

Hier können Sie Einblick nehmen in Antragsunterlagen einzelner Vorhaben und in Ergebnisse abgeschlossener Raumordnungsverfahren.

 

Geht es bei der Planung bestimmter Bauprojekte um Fragen der Raumordnung, suchen Kommunen, Landratsämter, kommunale Arbeitsgemeinschaften und andere öffentliche oder auch private Stellen Rat im Landesverwaltungsamt.

Hier werden zum Beispiel ihre Anträge auf Mittel zur Förderung der Regionalentwicklung entgegen genommen und bearbeitet.

 

In Thüringen gibt es vier Regionale Planungsgemeinschaften. Sie setzen den vom Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr erstellten Landesentwicklungsplan um in Regionalpläne für Nordthüringen, Mittelthüringen, Ostthüringen und Südwestthüringen.
Im Landesverwaltungsamt eingerichtete Geschäftsstellen übernehmen die Verwaltung der Planungsgemeinschaften, wobei gleichzeitig die Fach- und Rechtsaufsicht ausgeübt wird.

Hier gelangen Sie zu den Internetseiten der Regionalen Planungsgemeinschaften.